T-Mobile und Musicload setzen beim plattformübergreifenden Vertrieb von kopiergeschützter Musik auf den von der Open Mobile Alliance (OMA) entwickelten DRM-Standard OMA DRM V2.0. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zeigten die Kooperationspartner anhand eines Prototyps, wie die Kunden legaler Downloadplattformen ihre erworbenen Musikdateien problemlos auf Computern, Mobiltelefonen und digitalen Abspielgeräten nutzen können.
„Die Grenze zwischen mobilem und internetgestütztem Musikvertrieb könnte so verschwinden“, prognostizierte Joachim Franz, Director Product Development & Operations Musicload. „Ein einheitliches Verfahren für Schutz und Verwaltung von digitalem Content schafft die notwendigen Voraussetzungen zur Überwindung momentan noch existenter Nutzungsbarrieren aus Kundensicht“, ergänzt Matthias Schröter, Vice President Standards & Enabler bei T-Mobile International.
„Die Rechte sind vom Inhalt getrennt“, erklärte Joachim Franz die Funktionsweise. „Dadurch sind abgestufte Preismodelle für digitale Musik denkbar. Ein Familienvater könnte beispielsweise einen Song auf seinen PC herunterladen und gleichzeitig die Nutzungsrechte für das Mobiltelefon seiner Tochter erwerben.“
Indem man auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht, erhofft man sich gleichzeitig einen Multiplikatoreffekt: „Menschen tauschen sich vor allem in ihrem Bekanntenkreis über neue Musik aus“, erläuterte Susanne Krian, Director Marketing and Sales Musicload. „Dieses Prinzip lässt sich mit der Superdistribution auch auf die digitale Welt übertragen. Außerdem könnten wir so die Kosten für Vertrieb und Marketing deutlich reduzieren. Deswegen halten wir den neuen Standard für zukunftsfähig.“






