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Südamerikanische Märkte im Minus

In Südamerika verzeichnet die Musikbranche im ersten Quartal 2002 ein Minus von geschätzten 16 Prozent.

In Südamerika verzeichnet die Musikbranche im ersten Quartal 2002 ein Minus von 16 Prozent, schätzt das Branchenmagazin „Music & Copyright“. Das Blatt bezieht sich auf Untersuchungen aus sieben lateinamerikanischen Ländern, die im Jahr 2001 zusammen 98 Prozent aller Verkäufe in der Region stellten. Den größten Einbruch im ersten Quartal 2002 verzeichnet das von einer Wirtschaftskrise gebeutelte Argentinien mit einem Minus von rund 65 Prozent, am besten schneidet noch Brasilien mit Rückgängen von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Die Hersteller versuchen angesichts der Situation, Kosten zu sparen. Unter anderem gründeten die nationalen Dependancen von Sony, EMI und BMG in Argentinien ein gemeinsames Joint-Venture für Sales & Distribution.