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Streitgespräch über die Echo-Verleihung 2002

Unbehagen an einigen Aspekten der Veranstaltung artikulierten manche Teilnehmer nach der diesjährigen Echo-Verleihung, und einige machten ihrem Ärger auch in Leserbriefen an musikwoche.de Luft.

So beklagte Rainer Ritter, der Manager von Caterina Valente, die einen Echo für ihr Lebenswerk erhielt, in Heft 14 das niedrige „geistige Niveau“ der Laudatoren. Vor allem aber in der Volksmusik- und Schlagerszene regte sich Protest, nachdem die Deutsche Phono-Akademie in diesem Jahr erstmals auf einen eigenen Volksmusik-Echo verzichtete und statt dessen eine Kategorie „Volksmusik/Schlager/Crossover“ kreierte. So kamen die Kastelruther Spatzen um ihren achten Echo, der ihnen eigentlich sicher war. Und das wiederum sorgte bei ihrer Plattenfirma Koch für Unmut – wie auch bei Volksmusik-Mentor Hans R. Beierlein.

Gerd Gebhardt, der Vorstandsvorsitzende der deutschen Phonoverbände, hatte zwar auf der Echo-Gala für nächstes Jahr eine eigene Volksmusik-Echo-Verleihung angekündigt, doch Details blieben offen. Zur klärenden Diskussionsrunde trafen sich deshalb Gebhardt und RTL-Unterhaltungschef Matthias Alberti Mitte Mai in der musikwoche.de-Redaktion mit Hans R. Beierlein. Bei dieser Gelegenheit machte Alberti, der im November von RTL zu Sat.1 wechselt, übrigens deutlich, dass das Echo-Konzept für 2003 in den Händen seines Nachfolgers Tom Sänger liegen werde, der seit dem 1. Juni den neuen Bereich Unterhaltung Show & Daytime bei RTL leitet.

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