Eine Rekordhitze und Unwetterwarnungen, gepaart mit einem gigantischen Feuerwerk und einer Rede, für die Präsident Donald Trump in den Wahlkampfmodus schaltete, prägten den offiziellen Teil zum 250. Gründungsjubiläum der Vereinigten Staaten von Amerika. Während hierzulande zum Beispiel die „Tagesschau“ der ARD von „850.000 Pyroeffekten in 35 Minuten“ beim Feuerwerk in Washington D.C. berichtet, hat Spotify den Blick auf die Lage der Nation in Sachen Streaming gerichtet.
So viel wird angesichts der ausgewählten Daten klar: Amerikanische Künstler:innen, Kreative und Autor:innen und Inhalte „Made in America“ prägen das Hörerlebnis sowohl im eigenen Land als auch weltweit. Zunächst einmal hören Amerikaner selbst gern amerikanische Musik: 69 Prozent aller Streams im Land entfallen laut Spotify auf Titel heimischer Künstler:innen, was 2025 unter anderem dafür sorgte, dass 70 Prozent der Songs in den Spotify-Top-50-Charts aus den USA stammten – auf einer Bandbreite von Taylor Swift über Bad Bunny, Morgan Wallen und Kendrick Lamar bis zu Post Malone. Bei Morgan Wallen entfallen zum Beispiel 74 Prozent aller Streamingabrufe auf den Heimatmarkt des Künstlers, der damit unter den US-Acts auf den höchste Anteil an heimischen Hörer:innen kommt.
Die USA sind laut Spotify-Daten aber auch der weltweit größte Musikexporteur: Allein im vergangenen Jahr hätten Menschen außerhalb der USA 776 Milliarden Songs mit Beteiligung von mindestens einem US-Künstler abgerufen.
Die Summe an Tantiemen, die US-Acts allein durch Spotify erzielten, habe sich seit 2019 mehr als verdoppelt, heißt es zudem, wobei fast die Hälfte von Hörern außerhalb der USA stammt. 2025 hatte Spotify auf internationaler Basis elf Milliarden Dollar an seine Geschäftspartner:innen aus der Musikwirtschaft ausgezahlt.
Die Reichweite von amerikanischen Kreativschaffenden auf Spotify reicht dabei über Musik hinaus. So seien Podcasts aus US-Produktion im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 bereits in mehr als 180 Ländern gestreamt worden. Die USA seien zudem der weltweit wichtigste Markt für Podcasts auf Spotify – wohl auch deshalb eröffnete das Unternehmen Anfang des Jahres mit den sogenannten Sycamore Studios in Los Angeles ein weiteres Produktionszentrum für Podcasts.







