Von Anfang April bis Ende Juli 2026 setzte Spotify insgesamt 4,78 Milliarden Dollar mit dem Verkauf von Streaming-Abos und den Free-Nutzer:innen um. Damit liegt der Streamingdienst insgesamt 14 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und fünf Prozent über dem vorangegangenen Quartal.
Die MAUs, als die monatlich aktiven Nutzer:innen, vermehrten sich auf 777 Millionen, was einem Plus von zwölf Prozent im Jahres- und zwei Prozent im Quartalsvergleich bedeutet. Seine eigenen Erwartungen verfehlt der Streamingdienst damit knapp um eine Million Nutzer:innen.

Den Bruttogewinn taxiert man beim börsennotierten Unternehmen auf knapp 1,6 Milliarden Dollar, was einem Plus von 21 Prozent zum Vorjahr beziehungsweise sieben Prozent zu den vorherigen sechs Monaten entspricht.
Das operative Ergebnis liegt mit 655 Millionen Dollar zwar starke 61 Prozent überm Vorjahr, bedeutet im Vergleich zum ersten Quartal allerdings einen Rückgang von acht Prozent. Ähnlich sieht es beim Cashflow aus, der mit 797 Millionen Dollar zwar um 14 Prozent jährlich steigt, aber drei Prozent unter dem Wert von Anfang Januar bis Ende März liegt.

Insgesamt liegt man bei den Schwed:innen damit größtenteils, außer bei den MAUs, knapp über den eigenen Erwartungen.
Das Nettoergebnis bemisst man bei dem Konzern auf 545 Millionen Dollar – 176 Millionen Dollar unter dem Kennwert des ersten Quartals, aber ganz deutlich über dem Ergebnis aus 2025. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen noch 86 Millionen Dollar Verlust.
Die Börse reagiert verhalten, zumindest aber nicht positiv: Die Vorbörse prognostiziert aktuell einen Wertverlust von vier bis fünf Prozent, einen Preis von 466 Dollar statt der 486 Dollar vom jüngsten Handelsschluss.
Für das dritte Quartal rechnen die Schwed:innen mit einem Zuwachs von elf Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen, einem Umsatz von fünf Milliarden Dollar, was ein Plus von 4,38 Prozent bedeuten würde. Auch operativ will man um rund 15 Millionen Dollar auf 670 Millionen Dollar wachsen.






