Recorded & Publishing

Sony Music zieht neue Strukturen ein und aktiviert Epic

Nach den jüngsten Umbrüchen bei Sony Music stellt CEO Patrick Mushatsi-Kareba nun die Weichen in Sachen Struktur und Personal. So führt er in den Labels die Aktivitäten um nationale und internationale Künstler zusammen, baut eine neue Abteilung auf und belebt die Marke Epic neu. Mitarbeiter wie Fiete Klatt kommen von Universal Music zu Sony.

Nach den Umbrüchen bei Sony Music zu Beginn des Jahres 2018 stellt Patrick Mushatsi-Kareba, der als CEO die Geschicke des Musikkonzerns in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortet, nun die Weichen in Sachen Struktur und Personal. „Wir stärken unsere Labelmarken, um in einem wachsenden Markt für jeden Künstler das perfekte Zuhause zu bieten“, sagte Mushatsi-Kareba am 20. April bei der Bekanntgabe der Maßnahmen und neuen Zuständigkeiten.

So will man bei Sony Music seine Labelaktivitäten „massiv“ ausbauen und führt dazu unter anderem „als erster deutscher Major die Bereiche Domestic und International zusammen“, wie es aus München heißt.

Mit Epic Records lässt Sony Music in Deutschland ein Traditionslabel neu aufleben und will damit „das umfangreiche Sony-Music-Labelfportfolio“ weiter stärken. Epic Records soll von Berlin aus agieren und bekommt eine Doppelspitze: Fiete Klatt fungiert als Director A&R Epic Records, ab Anfang Mai übernimmt zudem Katie Kirk den Posten als Director Marketing Epic Records. Beide kommen von Universal Music zu Sony Music und berichten an Patrick Mushatsi-Kareba, CEO Sony Music GSA.

Doppelspitzen gibt es auch bei Columbia, wo ab sofort Alexandra Falken als Vice President Columbia das Label gemeinsam mit Sigi Schuller leitet, der ebenfalls als Vice President Columbia fungiert, sowie bei Four Music, wo der bisherige Marketingchef Daniel Malat nun die Funktion des Vice President Four Music übernimmt und das Label gemeinsam mit Michael Stockum, ebenfalls Vice President Four Music, leitet.

Markus Hartmann, Vice President Ariola & RCA GSA, lenkt derweil weiterhin die Geschicke der beiden Labels Ariola und RCA. „Columbia, Epic und Ariola/RCA bearbeiten damit neben ihrem lokalen Artist Roster und ihren eigenen Signings auch das internationale Repertoire ihrer jeweiligen Schwesterlabels“, heißt es aus München. „Alle Labelheads berichten direkt an Patrick Mushatsi-Kareba.“

Sony Music schafft zudem den neuen Bereich Artist & Editorial Brands Development. Hier übernimmt Samira Leitmannstetter die Leitung, die ebenfalls von Universal Music zu Sony Music wechselt und an Patrick Mushatsi-Kareba berichtet. „Die Abteilung Artist & Editorial Brands Development führt die Bereiche Content Strategy & Operations, Data Driven Marketing, Influencer & Press Relations und Editorial Brands firmenübergreifend zusammen.“

Patrick Mushatsi-Kareba erläutert: „Die neu gegründete Abteilung Artist & Editorial Brands Development ist der zentrale Partner, um Künstler, Creator und redaktionelle Eigenmarken gemeinsam mit den Labels auf allen relevanten Plattformen zu entwickeln, aufzubauen und groß zu machen.“

Schließlich stellt Sony Music auch die Kommunikation neu auf: Hier hat Marilyn Hebben den Posten als Director Communications GSA, Continental Europe & Africa übernommen. Sie berichtet an Patrick Mushatsi-Kareba und Daniel Lieberberg, President Sony Music Continental Europe & Africa, mit dem sie bereits zu Universal-Zeiten zusammenarbeitete.

„Ich bin stolz, für all unsere Aktivitäten das perfekte Team zu haben“, sagt Patrick Mushatsi-Kareba.