Nach dem Wirbel um die Charts-Manipulationen um den Titel, mit dem Gracia zum Finale des „Eurovision Song Contest“ fahren soll, fordern nun die Zweitplatzierten, die Ralph-Siegel-Künstler Marco Mattias und Nicole Süßmilch, statt Gracia in Kiew anzutreten.
„An ihrer Stelle würde ich die Teilnahme zurückziehen“, erklärte Mattias im „Kölner Express“. „Wenn es gerecht zugehen würde, müssten wir jetzt nach Kiew fahren dürfen. Fakt ist, dass – vorausgesetzt die Vorwürfe gegen David Brandes bewahrheiten sich – Gracia wohl gar nicht dabei gewesen wäre“, erläuterte der Sänger.
Doch NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Beer, der sich bereits in der Vergangenheit schützend vor die Teilnahme von Gracia am Grand Prix gestellt hatte, sieht keine Chance für eine nachträgliche Korrektur des deutschen Vorentscheids. „Die internationalen Regeln erlauben es nicht, Gracia jetzt noch auszutauschen“, sagte er im Boulevardblatt „Bild“.
In der Springer-Zeitung erklärt heute auch Jeanette, die gestern von Gracia wegen einer länger zurückliegenden Beschuldigung angegriffen wurde: „Ich weiß gar nicht, was Gracia überhaupt will. Die Geschichte hat sich nach genauen Untersuchungen als falsch erwiesen. Die Behauptungen sind ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Auf Gracias Niveau lasse ich mich nicht herab.“






