“Wenn ich mir andere Märkte anschaue, können wir mit diesem geringen Minus zufrieden sein“, erklärt IFPI-Schweiz-Präsident Marco Zanotta. Die IFPI-Mitgliedsfirmen erzielten 2001 einen Gesamtumsatz von 302 Millionen Franken nach Handelsabgabepreisen. Ein Minus von 3,2 Prozent zum Vorjahreswert von 312 Millionen Franken. Um den Markt zu stabilisieren, setzt Zanotta auf nationale Produkte: „Die Richtung für die Zukunft ist klar: die Firmen hier richten ihr Augenmerk noch stärker auf den lokalen Markt.“ Im Gegensatz zur IFPI wartet die Suisa mit Zuwächsen auf: Laut Kommunikations-Chef Roy Oppenheim legte die Gesellschaft nach Einnahmen um 3,5 Prozent zu. Der zu verteilende Ertrag stieg sogar um fünf Prozent. Laut Oppenheim seien die Einnahmen in der Schweiz selbst „merklich angestiegen, hingegen werden die Einnahmen aus der Verwaltung von Urheberrechten im Ausland voraussichtlich minimal rückläufig sein“.
Schweiz: IFPI im Minus, Suisa im Plus
Während die Schweizer Landesgruppe der IFPI für das Jahr 2001 ein Minus von 3,2 Prozent verbucht, konnte die Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke, Suisa, ihre Einnahmen um 3,5 Prozent steigern.






