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Schröder korrigiert Eichels Steuerplan

Nach heftigen Protesten vor allem auch aus der Musikbranche, hat Bundeskanzler Gerhard Schröder das Vorhaben zurückgezogen, Spenden von Unternehmen künftig von der Absetzbarkeit auszuschließen.

Nach heftigen Protesten vor allem auch aus der Musikbranche, hat Bundeskanzler Gerhard Schröder das Vorhaben von Finanzminister Hans Eichel zurückgezogen, Spenden von Unternehmen künftig von der Absetzbarkeit auszuschließen. „Die steuerliche Abzugsfähigkeit für Spenden für sportliche, soziale und kulturelle und gemeinnützige Zwecke bleibt“, erklärte Schröder gegenüber dem „Tagesspiegel“. Im Rahmen eines großen Sparpakets hatte Eichel einen Plan vorgelegt, wonach AGs und GmbHs Spenden für gemeinnützige Zwecke künftig nicht mehr von der Steuer absetzen können. Gegen den Plan sprach sich unter anderem der Deutsche Musikrat aus, der den Entwurf als „Schnellschuss“ bezeichnete, der „das Spendenaufkommen der Wirtschaft zur Disposition“ stelle. Auch Kulturstaatsministerin Christina Weiss sprach von einem „sehr unglücklichen Plan“, der „einen verheerenden Kahlschlag bedeuten würde“.

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