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Samsung wirft Loveparade-Machern Unprofessionalität vor

Die potenziellen Sponsoren der Loveparade kritisieren die chaotischen Verhältnisse bei den Veranstaltern. Die Verhandlungen liefen „auf Kindergartenniveau“ und der lange als Hauptsponsor gehandelte Elektronikkonzern Samsung bezichtigt die Macher des Technoumzugs der Lüge.

Die Zeichen für ein Comeback der Loveparade stehen schlechter denn je. Nach der Absage von Samsung als Hauptsponsor kommen unangenehme Details ans Licht: Die potenziellen Geldgeber kritisieren die chaotischen Verhältnisse bei den Veranstaltern. Die Verhandlungen mit der Loveparade GmbH – die seit Wochen ohne Geschäftsführer ist – liefen „auf Kindergartenniveau“, berichtete ein ungenannter Manager eines Markenartiklers gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“. Thomas Ferrero, Marketingdirektor bei Samsung Deutschland, geht sogar noch weiter: „Der Stil des Umgangs war geprägt von dauernd neuen Informationen, Halbwahrheiten oder sogar Lügen, die im Umfeld der Diskussion beinahe täglich kolportiert wurden.“

Im Lauf der Verhandlungen mit den Veranstaltern sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass man es „mit keinem ernsthaften Partner zu tun“ habe, so Ferrero. „Ein Weltkonzern wie Samsung kann sich einen Umgang auf einem solchen Niveau nicht erlauben.“ Nach dieser öffentlichen Ohrfeige dürfte es für die Loveparade noch schwerer werden, einen Finanzier für das diesjährige Event zu finden. Zumal laut „Tagesspiegel“ auch andere potenzielle Sponsoren nicht gut auf die Veranstalter zu sprechen sind. Der Vertreter eines weiteren Unternehmens, das mit der Loveparade GmbH verhandelt, sagte dem Blatt: „Wir haben schon seit Wochen nichts mehr von unseren Geschäftspartnern gehört – was bei den hohen Summen, um die es geht, sehr unüblich ist.“ Angeblich sind Einzelbeträge von bis zu 600.000 Euro im Gespräch.

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