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RIAA zerrt weitere 750 P2P-Nutzer vor Gericht

Der US-Branchenverband macht weiter wie gewohnt: Nur vier Wochen nach den letzten Klagen zieht die RIAA nun weitere 750 mutmaßlich illegale Filesharer vor den Kadi. Und wieder stehen Studenten unter besonderer Beobachtung.

Der US-Branchenverband macht weiter wie gewohnt: Nur vier Wochen nach den letzten Klagen zieht die RIAA nun weitere 750 mutmaßlich illegale Filesharer vor den Kadi. Dabei handelt es sich wie bei allen anderen Klagen um so genannte „Max Mustermann“-Klagen gegen namentlich nicht bekannte P2P-Sünder. Zudem reichte die RIAA Klage gegen 213 Personen ein, die im Rahmen der Ermittlungen nun identifiziert wurden und sich bislang geweigert haben, den angebotenen außergerichtlichen Vergleich anzunehmen. Erneut stehen bei der RIAA-Strategie Studenten unter besonderer Beobachtung: Der Verband ließ wissen, dass 25 der 750 Mustermänner Studenten an 13 verschiedenen Universitäten sind – das entspricht einem Anteil von 3,3 Prozent.

Wie schon in den letzten Wochen und Monaten gibt die RIAA keine Auskunft darüber, welcher soziodemographischen Gruppe die restlichen P2P-Sünder angehören. Der Verband nennt in seiner Presseerklärung die 13 betroffenen Unis namentlich. Keine davon betreibt in ihren Netzwerken einen legalen, lizenzierten Downloaddienst, wie es inzwischen rund 25 Universitäten in den USA tun, um sich vor weiteren Klagen zu schützen. Mehr zu diesem nach wie vor aktuellen Thema finden Sie im Dossier in musikwoche, Heft 43.

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