Recorded & Publishing

Red Hot Chili Peppers und Phish beherrschen Live-Geschäft

Bei den umsatzstärksten Konzerten im vergangenen Jahr lagen die Jam-Band Phish in den USA und die Red Hot Chili Peppers in Europa vorn. Hier waren auch deutsche Konzertveranstalter wie Marek Lieberberg erfolgreich.

Bei den umsatzstärksten Konzerten im vergangenen Jahr lagen die Jam-Band Phish in den USA und die Red Hot Chili Peppers in Europa vorn.

In den Jahresendauswertungen der amerikanischen Branchenzeitschrift „Pollstar“ belegen die drei Shows der Red Hot Chili Peppers im Londoner Hyde Park mit 258.000 Besuchern und einem Gesamtumsatz von 13,5 Mio. Euro die vorderen Plätze, in den USA erspielten Phish beim Coventry Fest vor 58.840 Zuschauern einen Umsatz von 8,5 Mio. Dollar und führen damit die Jahresauswertung vor Konzerten des mexikanischen Top-Stars Juan Gabriel, Celine Dion, Bette Meddler und Metallica an. Erfolgreichster deutscher Act waren die Scorpions, die 2004 mit Keith Emerson durch die Staaten tourten.

Die deutschen Konzertveranstalter schnitten in der Europawertung von „Pollstar“ ebenfalls gut ab. So belegt die Peter Rieger Konzertagentur mit 45.526 verkauften Tickets und einem Umsatz von 2,5 Mio. Euro beim Leipziger Konzert von Paul McCartney Platz 18, während die von Marek Lieberberg veranstalteten, deutschen Konzerte von Simon & Garfunkel Platz 22 und 44 erreichten.

Als erfolgreichste deutsche Formation nennt „Pollstar“ Rammstein. Zwei Auftritte der Universal-Band in Rotterdam vor insgesamt 20.125 Zuschauern spülten über 690.000 Euro Umsatz in die Kasse und verhalfen der ostdeutschen Truppe zu Platz 97 in der Liste.