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RealNetworks kündigt Revolution an

RealNetworks will nicht weniger als das Internet verändern und den digitalen Musikkonsum revolutionieren. Eine Pressekonferenz am 26. April soll die Details hinter der „bahnbrechenden Initiative“ des Unternehmens enthüllen. Beobachter erwarten ein tragbares Musikabo à la Napster To Go.

RealNetworks will nicht weniger als das Internet verändern und dabei gleichzeitig den digitalen Musikkonsum revolutionieren. Eine Pressekonferenz in New York am 26. April soll die Details hinter der „bahnbrechenden Initiative“ des Unternehmens enthüllen. Beobachter erwarten schon seit längerem ein tragbares Musikabo à la Napster To Go. Vor zehn Jahren habe RealNetworks mit seiner Software RealAudio das weltweite Web zum Tönen gebracht, so die Ankündigung, nun werde man das Internet erneut verändern. Deshalb will sich CEO Rob Glaser in zehn Tagen zusammen mit „führenden Vertretern der Musikindustrie“ der Öffentlichkeit stellen. Die Ergänzung, das jetzige Rhapsody-Abonnement auf kompatible MP3-Player übertragen zu können, ist bereits länger in Planung. Napster hat es zusammen mit Microsofts Windows Media Player 10 und dem DRM-System Janus vorgemacht, nun will RealNetworks offenbar nachlegen.

Dies könnte dem Geschäftsmodell Musikabo neuen Schub geben. Napster verfügt nur über gut 410.000 zahlende Dauerkunden, Rhapsody hat bereits ohne Tragbarkeits-Feature mehr als 700.000 Abonnenten. Welche technologischen Feinheiten hinter einem potenziellen Rhapsody To Go stecken werden, dürfte interessant sein: Schließlich setzt RealNetworks mit der Eigenentwicklung RealMedia auf andere Dateiformate als Napster. Neben der Pressekonferenz will RealNetworks am gleichen Tag auch mit dem Sponsoring eines kostenlosen Konzerts der Band Good Charlotte in New Yorks Radio City Music Hall für Aufmerksamkeit sorgen.

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