Universal hat im ersten Quartal 2005 den Vorsprung vor dem Verfolger Sony BMG weiter ausgebaut. Bei den Charts-Marktanteilen im Singles-Segment erreicht die Firma einen Wert von 46,44 Prozent. Bereits bei den Zahlen für das letzte Jahr glänzte Universal im Singles-Segment mit einem Charts-Marktanteil von 35,12 Prozent. Der von Frank Briegmann geleiteten Firma gelang es in den ersten drei Monaten 2005, nicht zuletzt dank Schnappi, noch mehr als elf Punkte zuzulegen. Auch im Longplay-Bereich verbesserte sich Universal von 28,39 (2004) auf 31,64 Prozent und eroberte damit auch dort die Vorherrschaft.
Der Verfolger Sony BMG erreichte in der Jahresendabrechnung 2004 einen Wert von 35,15 Prozent und liegt jetzt mit 27,91 immer noch auf Platz zwei, gefolgt von EMI Music, die sich von 15,58 (2004) auf 17,83 Prozent (2005) verbesserten. Wie bei der Longplay-Wertung nimmt Sony BMG auch bei den Singles-Anteilen mit 21,72 Prozent Rang zwei ein, vor Warner Music mit 16,20 Prozent.
Bei den Verlagen verdrängte Warner/Chappell mit 24,11 Prozent EMI Music Publishing, die noch die Jahresauswertung 2004 mit 31,66 Prozent anführten, auf Platz zwei (22,41 Prozent). Ungebrochen zeigt sich auch die Universal-Dominanz bei den Label-Ranglisten: Im Longplay-Segment hat Polystar mit 7,38 Prozent die Nase vorn, bei den Singles Polydor National mit 16,48 Prozent.






