“Vinyl ist heute weit mehr als ein Tonträger, sagt Christoph Hilkemeier, der als Sales Director für die Schallplattenfabrik Pallas aktiv ist, gleich zu Beginn der Präsentation. „Genau hier setzt VIVID Vinyl an – ein von der Pallas Schallplattenfabrik, Europas ältestem Vinylpresswerk, vor drei Jahren eingeführtes Premiumformat.“ Die Schallplatte, so führt Hilkemeier aus, stehe „für Haptik, Authentizität und eine besondere Nähe zur Musik – und sie hat sich längst wieder als eigenständiges Produkt mit emotionalem und wirtschaftlichem Wert etabliert“. Fans würden somit nicht allein den musikalischen Inhalt einer Veröffentlichung erwerben: „Sie kaufen vielmehr ein Erlebnis, Exklusivität und ein Stück ihrer persönlichen Musikgeschichte.“
Wie sich dieses Stück Musikgeschichtet gestalten lässt, stellte das Diepholzer Unternehmen kürzlich in Hamburg vor, und hatte – um die vielfältigen Möglichkeiten der VIVID-Vinyl-Familie optisch, haptisch und auch akustisch begreifbar zu machen – in den Räumlichkeiten des east Hotels neben zahlreichen Musterstücken auch bereits gefertigte Pressungen dabei, die ihre Qualitäten dort auf einer hochwertigen Stereo-Anlage beweisen konnten.
„Für Künstlerinnen und Künstler, Labels und Handel eröffnet diese Entwicklung neue Möglichkeiten“, ergänzt Lars Krings, der bei Pallas als Sales Director für Labels aus dem Independent-Segment zuständig ist. „Wer Vinyl nicht nur als physisches Abspielmedium, sondern als hochwertiges Produkt denkt, erzeugt Aufmerksamkeit, Begehrlichkeit wird geschaffen und zusätzliche Verkaufschancen erschlossen.“

Mit VIVID Vinyl entwickelt und produziert Pallas laut eigenen Angaben Schallplatten, die sich im Markt klar vom Wettbewerb abheben: „Das Format verbindet die Verlässlichkeit einer erfahrenen Presswerkproduktion mit vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung und Veredelung“, fasst Hilkemeier zusammen. „So entsteht Vinyl, das nicht nur gut klingt, sondern auch visuell und haptisch einen bleibenden Eindruck hinterlässt.“ Zudem würden solche Sonderauflagen Labels und Acts dabei unterstützen, „den Wert einer Veröffentlichung sichtbar zu machen“, unterstreicht der Pallas-Manager: „Eine besondere Farbgestaltung, eine aufwendige Oberfläche oder ein exklusives Detail können aus einem Album ein Produkt machen, über das gesprochen wird.“
„Eine besondere Farbgestaltung, eine aufwendige Oberfläche oder ein exklusives Detail können aus einem Album ein Produkt machen, über das gesprochen wird.“ Christoph Hilkemeier, Pallas.
Pallas habe mit der Reihe VIVID Vinyl ein Premium-Produkt geschaffen, das von Labels und Plattenfirmen längst gut angenommen werde und sich auch in den Hitlisten bemerkbar mache. Denn: „Premium-Vinyl verkauft Premium-Erfolg“, macht Hilkemeier klar. In Hinblick auf die wertbasierten Regularien der Offiziellen Deutschen Charts würden diese LP-Ausgaben mit ihren Verkaufspreisen schon beinahe eine Garantie auf hohe Platzierungen liefern: „Ein hochwertiges, aufmerksamkeitsstarkes Vinylprodukt wie VIVID Vinyl schafft beste Voraussetzungen für Sichtbarkeit, Nachfrage und Umsatz. Es unterstützt den gesamten Veröffentlichungszyklus: Vom ersten Teaser über die Preorder-Phase bis hin zur einstelligen Chartsplatzierung.“
Zum Angebot von Pallas gehören vielfältige Möglichkeiten der Veredelung und Individualisierung: Die Palette reicht von unterschiedlich gefärbten Flüssigkeiten bis hin zum „Glow In The Dark“-Sand, umfasst spielerische Elemente wie schwimmendes PE-Konfetti in unterschiedlichen Formen und Farben ebenso wie großflächige Einleger, die zum Beispiel das Artwork aufgreifen und in die Schallplatte hinein verlängern können. Auch hier sind leuchtende oder glitzernde Lösungen möglich, ebenso wie 3D- oder Wackelbild-Effekte mit verarbeiteten Lentikularfolien – und das alles bei einer Stärke von zwei bis zweieinhalb Millimetern pro LP. Dank unterschiedlicher Farbkonzepte, individuellen Ausführungen und ausgewählten Veredelungselementen lasse sich „die Gestaltung einer Platte stärker an die Identität eines Albums, eines Künstlers oder einer Kampagne anpassen“, fasst Krings zusammen. „Das Produkt wird so zum sichtbaren Teil der Marken- und Veröffentlichungsstrategie.“

Vor dem Hintergrund einer längst über 75 Jahre hinausreichenden Firmentradition verspricht Pallas den Partner:innen auf Seiten der Labels bei der Fertigung von VIVID Vinyl eine „hohe und gleichbleibende Produktionsqualität“, wie Hilkemeier betont: „Entwicklung und Fertigung erfolgen direkt aus einem erfahrenen Presswerk heraus. Dadurch liegen technisches Know-how, Produktionsverständnis und die Umsetzung individueller Produktideen eng beieinander.“ Alles, was man an Liquids, Sand oder Einlegern anbiete, sei ausgiebig auf Funktion und Langlebigkeit getestet . So seien die gefüllten Schallplatten auch nach einem so heißen Sommer wie 2026 noch flüssig.
Neben der Optik legt das Pallas-Team großen Wert darauf, mit der VIVID-Vinyl-Reihe nicht bloß Fan-Produkte fürs Regal zu schaffen. Vielmehr sollen die LPs auch auf dem Plattenteller klanglich überzeugen und dabei ohne Exzentrizität sauber auf dem Teller laufen: Bei dem Album eines internationalen Major-Acts, das der bei Pallas als Leiter der Qualitätssicherung und sogenannter Mutterstecher tätige Udo Karduck bei der Präsentation auflegt, gelingt das eindrucksvoll: „Unsere Maßgabe war ganz einfach, wirklich die besten Produkte auf den Markt zu bringen“, sagt Karduck.
Bei alldem verspricht Hilkemeier zudem „zuverlässige Lieferzeiten“, unabhängig von der Höhe der Auflage: „Ob 50 Exemplare oder 5000 – Pallas liefert binnen zwölf Wochen.“ Für die weihnachtlichen Gabentische dürfte es damit bei aktuellen Bestellungen etwas eng werden, aber in Hinblick zum Beispiel auf den Record Store Day im April 2027 rechnet Hilkemeier im Anschluss an die Präsentation beim Reeperbahn Festival mit hohem Interesse: „Hier haben wir bei einigen Gästen schon sehen können, wie es angefangen hat zu arbeiten.“
Unterm Strich, so heißt es beim Pallas-Team, entwickele sich der Tonträger mehr und mehr zu einem Fan-Erlebnis: „Für Labels und Künstler bedeutet das: Sie verkaufen nicht ausschließlich Musik. Sie verkaufen auch Exklusivität, Gestaltung und eine Geschichte, die sich physisch manifestiert“, meint Hilkemeier: „Für den Handel wiederum entstehen Produkte mit höherer visueller Präsenz und einem klaren Argument für die Kaufentscheidung.“ Wer heute Premium-Produkte anbiete, „verkauft deshalb nicht nur Musik, sondern ein Erlebnis zum Anfassen“.






