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Opus Klassik geht mit Rekord und neuer Kategorie ins Jahr 2026

Am 2. Juni 2026 präsentierte das Jury-Team des Opus Klassik die Nominees für die Verleihung des deutschen Klassikpreises. Die umfangreiche Shortlist basiert auf 680 Einreichungen – ein neuer Rekordwert in der Opus-Historie. Eine Sonderkategorie soll zudem pädagogische Leistungen auf die Opus-Bühne bringen.

Die Anfang Juni vorgestellte Shortlist umfasst 30 Kategorien mit mindestens drei und bis zu sechs nominierten Künstler:innen, Projekten, Aufnahmen oder Konzerten. Die Pianistin Alice Sara Ott kommt auf drei Nennungen, je zweimal dabei sind unter anderem Avi Avital, Cafe del Mundo, Yoav Levanon, Yunchan Lim, Anastasia Kobekina, Voces8 oder Frank Peter Zimmermann. 

Um die Trophäe für die Sängerin des Jahres bewerben sich Lise Davidsen, Dorothee Mields und Anna Lucia Richter. Bei den Sängern gehen Benjamin Appl, Jakub Jozef Orlinski und Andrè Schuen ins Rennen um den Opus Klassik und darüber hinaus nennt die auch auf den Onlineseiten des Opus Klassik verfügbare Shortlist illustre Künstler:innen wie Anne-Sophie Mutter, Sol Gabetta, Joyce DiDonato, Jonas Kaufmann, Esther Abrami oder Fazil Say.

Neu mit dabei ist in diesem Jahr die Sonderkategorie „Musiklehrer*in des Jahres“, die die „pädagogischen Grundlagen für gesellschaftliche Musikbegeisterung gezielt in den Fokus“ rücken soll und vom Beirat des Opus Klassik in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat ausgelobt wird: „Die Zukunft der klassischen Musik entsteht im Klassenzimmer – getragen von engagierten Musiklehrkräften, die junge Menschen inspirieren und ihre Begeisterung für Musik weitergeben“, erläutert Dagmar Sikorski, die als Beiratssprecherin der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik fungiert. „Mit unserer Sonderkategorie Musiklehrer*in des Jahres würdigen wir Persönlichkeiten, denen es gelingt, junge Menschen nachhaltig für klassische Musik zu begeistern.“ 

Dank der Kooperation mit dem Deutschen Musikrat könne man „dieses außergewöhnliche Engagement stärker sichtbar machen und der musikpädagogischen Arbeit die Aufmerksamkeit verleihen, die sie verdient“, ergänzt Sikorski. Die große Resonanz auf die Ausschreibung unterstreiche „die gesellschaftliche Relevanz musikalischer Bildung und bringt uns unserem Ziel näher, klassische Musik generationenübergreifend stärker in der Mitte der Gesellschaft zu verankern“. Die Zahl der Bewerbungen habe alle Erwartungen übertroffen.

Die Verleihung des Opus Klassik 2026 findet am 10. und 11. Oktober 2026 in Berlin statt. (Update: hier standen zunächst der 11. und 12. Oktober als Datum für die Veranstaltungen.)

Das Preisträgerkonzert zieht in diesem Jahr in die Räumlichkeiten des Fotografiska-Museums für zeitgenössische Fotografie an der Oranienburger Straße, die Gala steigt erneut im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.