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Nida-Rümelin will ausländische Medieninvestoren bremsen

Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin will Unternehmensbeteiligungen ausländischer Firmen an deutschen Medienkonzernen beschränken.

Kulturstaatsminister Prof.Dr Julian Nida-Rümelin will Unternehmensbeteiligungen ausländischer Firmen an deutschen Medienkonzernen beschränken. Er halte es für sinnvoll, so Nida-Rümelin in der „Frankfurter Rundschau“, „dass den Ländern die Möglichkeit gegeben wird, der Internationalisierung ihres Medienmarktes Beschränkungen aufzuerlegen“. In anderen Märkten sei dies auch gängige Praxis. Was beispielsweise aus der Fernsehlandschaft werde, wenn sie sich unreglementiert nur nach der Marktlage selbst entwickelt, sehe man an Italien oder den USA: „Dort ist das Fernsehen buchstäblich auf den Hund gekommen.“ Durch die „extreme“ Kommerzialisierung leide die Attraktivität des Angebots.