Digitaler Vertrieb

Musikindustrie weist Bitkom-Forderungen zurück

Zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April hatte der Bitkom gefordert, das Urheberrecht weiterzuentwickeln und flexibler zu machen. Nun knöpft sich Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, das Papier des Hightech-Verbands vor.

Zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April, den die UNESCO im Jahr 2000 erstmals ausrief, hatte der Bitkom angesichts der fortschreitenden Digitalisierung gefordert, das Urheberrecht weiterzuentwickeln und flexibler zu machen. In einem „Whitepaper Urheberrecht“ (hier, pdf) und in einer begleitenden Mitteilung fasste der Verband seine Positionen zusammen. Dabei geht es unter anderem darum, mehr rechtliche Flexibilität zu schaffen, das „Abmahnunwesen“ zu stoppen und die Aufklärung zu verbessern. Darüber hinaus aber bezeichnet Bitkom urheberrechtliche Pauschalabgaben auf Geräte und Speichermedien als „Auslaufmodell“ und fordert auch eine Reform der Verwertungsgesellschaften:

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden