Die American Assembly ist eine private Stiftung, die laut ihrer Selbstdarstellung 1950 von US-Präsident Dwight D. Eisenhower ins Leben gerufen wurde und die sich selbst als „non-partisan public affairs forum“ sowie als der Columbia University angegliedertes Institut bezeichnet. Eine Studie dieser Organisation sorgt derzeit für Aufsehen. Auf Basis einer Konsumentenbefragung analysierte sie private Musiksammlungen aus den USA und aus Deutschland im Hinblick auf Zahl und der Herkunft der Songs. Auf die veröffentlichten Daten stürzten sich zahlreiche Publikationen der IT-Welt, die dann zu Schlussfolgerungen kommen wie „Filesharer kaufen mehr Musik als Nicht-Filesharer“ („heise online“) oder „Filesharer kaufen 30 Prozent mehr Musik als ‚legale‘ Hörer“ (PC Welt“) oder auch „Study finds file sharers buy more music“ („The Register“).
Musikbranche kritisiert Filesharer-Studie
Eine Studie der American Assembly provoziert derzeit Schlagzeilen wie „Filesharer kaufen mehr Musik als Nicht-Filesharer“. Die in einem Blogbeitrag veröffentlichten Daten lassen solche Schlüsse allerdings nur bedingt zu. In der Musikwirtschaft stößt die Studie denn auch auf Kritik.




