Die deutsche Musikwirtschaft verbuchte im Jahr 2004 ein Umsatzminus nach Konsumentenpreisen in Höhe von 3,6 Prozent. Die Umsätze der im Phonoverband organisierten Firmen sanken von 1,648 Mrd. Euro im Jahr 2003 auf nunmehr noch 1,589 Mrd. Euro. Nach einem Einbruch von rund 20 Prozent im Jahr 2003 scheint die Phonobranche den Negativtrend gestoppt zu haben. Neben den Erfolgen heimischer Produktionen trugen auch DVDs, Downloads und mobile Geschäfte zur Stabilisierung bei.
„Das Musikgeschäft hat sich 2004 konsolidiert. Zwar ist noch ein Umsatzrückgang von 3,6 Prozent zu verzeichnen, doch der ist im Vergleich zu den Vorjahren sehr moderat ausgefallen“, erklärte Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, im Rahmen der Jahrespressekonferenz am 9. März in Berlin. Nun rechnet er mit dem Umschwung: „Die extrem negative Umsatzentwicklung der letzten Jahre ist offensichtlich beendet. Für 2005 erwarten wir eine stabile Marktentwicklung, ab 2006 dann wieder leichte Zuwächse.“ Weitere Details zur Marktentwicklung im Jahr 2004 finden Sie in unserem Themenfeature.






