Die Macher von Motor FM wollen sich auch nach der Berücksichtigung des Senders durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) weiterhin um eine Vollfrequenz bemühen. Am 8. Oktober hatte die MABB den Sender zwar bereits im ersten Anlauf bei der Vergabe einer Frequenz berücksichtigt, allerdings müssen sich die Motor-Macher der Plattform für regionale Musikwirtschaft die Berliner Frequenz 106,8 mit dem Kindersender Radio Teddy teilen, der von 6 bis 21 Uhr on air gehen kann.
Für Motor FM bleibt somit nur die Nachtschicht. „In Anbetracht der Sendezeiten, die für eine klassische Vermarktung irrelevant sind, wird Motor FM sich zunächst redaktionell einschränken müssen“, heißt es dazu. Musikalisch wolle man jedoch „keinen Deut von der Mission abweichen, der regionalen Musikszene Gehör zu verschaffen“. Plattform-Geschäftsführer und m2m-Inhaber Markus Kühn ergänzt: „Wir sehen die Entscheidung der MABB mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits freuen wir uns über die Würdigung unseres konzeptionellen Ansatzes durch den Medienrat, andererseits brauchen wir Sendezeiten, die einen wirtschaftlichen Betrieb dauerhaft möglich machen.“
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