Sein gestriges Geständnis bei der ZDF-Show „JBK“ hat schnelle Konsequenzen nach sich gezogen: Nun steht dem Produzenten David Brandes eine Klage von Media Control ins Haus. „Wir werden uns gerichtlich gegen die Aussage wehren, dass das alle so machen, sagte Karlheinz Kögel, Geschäftsführer der Media Control, gegenüber der dpa. Der Produzent hätte zwar recht, wenn er sagt, dass die Manipulationsversuche so alt seien wie die Charts selbst. „Brandes hat aber die Schraube überdreht“, so Kögel.
Auch wenn es immer wieder versuchte Manipulationen gibt, sei ein solches Verhalten wie im Fall Brandes keineswegs üblich. Es liege im Interesse aller Beteiligten des Musikgeschäftes, dass die Hitlisten die Marktgegebenheiten möglichst genau abbilden. Für die Charts-Erhebung hat der Skandal keine Folgen. „Am System müssen wir nichts ändern“, schätzt Kögel ein. „Die Sensoren haben funktioniert.“





