Am 27. bis 28. September 2027 sollen in Haarlem die Koordinatoren des Record Store Days aus ganz Europa zum ersten Record Store Day Camp Europe zusammenkommen. Das Treffen rückt damit ins Vorfeld der Making Vinyl, die vom 29. September bis 1. Oktober ebenfalls wieder in den Niederlanden steigt, gefolgt von der Haarlem Record Fair vom 1. bis 3. Oktober. Die neue europäische Veranstaltung soll dazu beitragen, dass sich unabhängige Plattenläden, Labels, Vertriebspartner und die Vinylbranche untereinander vernetzen können. Ziel sei es, Ideen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu erörtern und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Regionen zu erkunden“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.
Inspiriert wurde das neue europäische Event durch das alljährliche Record Store Day Summer Camp in New Orleans: „Oft können europäische Labels und Plattenläden nicht zum RSD Summer Camp nach New Orleans reisen, würden aber enorm von einem gemeinsamen Austausch profitieren“, erläutert Kim Bayley, die in ihrer Rolle als Vorsitzende des britischen ERA-Handelsverbands auch den RSD UK vertritt. „Das Camp nach Europa zu holen, bietet uns die Gelegenheit, diese Communities zu vernetzen, Erfahrungen darüber auszutauschen, was in verschiedenen Regionen gut funktioniert, und zu überlegen, was wir gemeinsam besser machen können.“
Bryan Ekus, Präsident von Making Vinyl, ergänzt, dass die Zukunft des Vinyl-Geschäft von einer engeren Verbindung zwischen denjenigen abhänge, „die Schallplatten produzieren und herstellen, und den unabhängigen Geschäften, die sie in die Hände der Musikfans bringen“. Laut Ekus biete die Ausrichtung des RSD Camps Europe in Haarlem parallel zur Making Vinyl „Einzelhändlern, Labels, Vertriebspartnern und Herstellern eine einzigartige Gelegenheit, voneinander zu lernen, wertvolle Beziehungen aufzubauen und praxisnahe Ideen zu entwickeln, die die gesamte europäische Vinyl-Community stärken“ können.
In Zusammenarbeit zwischen Making Vinyl und Record Store Day soll nun ein Programm entwickelt werden, das sich „auf die gemeinsamen Prioritäten und Chancen für Labels und unabhängige Plattenhändler in ganz Europa“ konzentriert.





