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Loudeye schwimmt sich langsam frei

Loudeye, Dienstleister im digitalen Medienvertrieb und Mutterfirma von OD2, hat das Jahr 2004 mit deutlich gestiegenen Umsätzen und verminderten Verlusten abgeschlossen. Im Herbst soll zudem der Download-Auftrag eines großen namhaften US-Händlers für Zuwächse sorgen.

Loudeye, Dienstleister im digitalen Medienvertrieb und Mutterfirma von OD2, hat das Jahr 2004 mit deutlich gestiegenen Umsätzen und verminderten Verlusten abgeschlossen. Das Gesamtjahr beendete das Unternehmen aus Seattle mit einem Umsatz von 16,7 Mio. Dollar – 40 Prozent mehr als 2003. Im vierten Quartal stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 124 Prozent auf 6,5 Mio. Dollar. Doch es bleiben weiterhin hohe Verluste bei Loudeye – wenngleich man den Fehlbetrag inzwischen niedriger halten konnte als die Einnahmen.

Übers Jahr betrug das Minus zwar immerhin 16,3 Mio. Dollar, doch das sind rund 15 Prozent weniger als noch im Jahr davor. Im vierten Quartal machte Loudeye 5,5 Mio. Dollar Miese. Das Unternehmen macht unter anderem die für die Bilanz negativen Wechselkursschwankungen für die hohen Verluste verantwortlich: Etwa eine Mio. Dollar des Fehlbetrags gingen auf das Konto des im Vergleich zum Euro schwachen Dollars. Und immerhin versorgt Loudeye über die Tochter OD2 zahlreiche Download-Anbieter in Europa.

Doch für das laufende Jahr sieht der neue President & CEO Mike Brochu das Unternehmen auf Kurs: Die Nachfrage nach digitalem Medienvertrieb steige weiterhin und Loudeye habe im Jahr 2004 mit seiner internationalen Expansion die Grundlage für eine bessere Ertragslage im Jahr 2005 geschaffen. Zudem soll ein langfristiger „Multimillionenvertrag“ mit einer führenden US-amerikanischen Handelsfirma für zusätzliches Geschäft sorgen. Ab Herbst will Loudeye das noch ungenannte Unternehmen mit einem Downloadshop versorgen.

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