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Libro sucht Investoren

Die Lage bei der österreichischen Medienhandelskette Libro bleibt schwierig: Sollte kein Investor zu finden sein, der per Kapitalerhöhung in die Kette einsteigt, droht eine erneute Insolvenz.

Die Lage bei der österreichischen Medienhandelskette Libro bleibt schwierig: Sollte kein Investor zu finden sein, der per Kapitalerhöhung in die Kette einsteigt, droht eine erneute Insolvenz. Nach einem Bericht des „Standard“ kann sich Libro aus eigener Kraft nur noch rund einen Monat lang finanzieren. Ende Juni ist zudem die nächste Rate von rund elf Millionen Euro im Ausgleichsverfahren fällig. Österreichische Medien beziffern den Libro-Finanzbedarf für diese Rate, Gehaltszahlungen und Wareneinkauf bis Ende Juni auf rund 20 Millionen Euro. Während zwei Banken bereit sein sollen, Libro mit einem weiteren Kredit zu unterstützen, scheint die Geduld anderer Institute mit der Handelskette am Ende zu sein. Noch in dieser Woche soll eine weitere Gesprächsrunde mit den Banken anstehen. Unter anderem soll eine weitere Senkung der Ausgleichsquote verhandelt werden.