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Lack rechnet erst mittelfristig mit Erholung

Der CEO von Sony BMG rechnet erst in vier Jahren mit einer Stabilisierung des Musikgeschäfts. Um wieder die Umsätze vergangener Jahre zu erreichen, setzt Andrew Lack u. a. auf die DualDisc und mobile Musikverkäufe.

Der CEO von Sony BMG rechnet erst in vier Jahren mit einer Stabilisierung des Musikgeschäfts. Um wieder die Umsätze vergangener Jahre zu erreichen, setzt Andrew Lack u. a. auf die DualDisc und mobile Musikverkäufe. Im Rahmen des „Music & Money Symposium“ in New York sagte Lack mit Blick auf die im Jahresvergleich um zehn Prozent niedrigeren Verkaufszahlen der letzten beiden Monate in den USA: „Wir beginnen das laufende Jahr bereits in einem tieferen Loch. Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir in drei bis vier Jahren wieder dort sind, wo wir vor zwei Jahren waren.“ Er sehe jedenfalls keine Belege für eine Trendwende.

Bereits vor zwei Wochen, im Umfeld der Grammy-Verleihung, dämpfte Lack die Erwartungen an die Musikbranche. Auch wenn die Verkäufe legaler Downloadshops ermutigend seien, so stelle doch die anhaltende Onlinepiraterie weiterhin ein großes Problem dar. Vor diesem Hintergrund sei auch die Zusammenarbeit mit der Firma Snocap zu sehen, die dazu beitragen soll, dass die Inhalte von Sony BMG künftig stärker legal und vor allem gegen Bezahlung genutzt werden. Doch Lack sieht die größten Wachstumschancen für sein Unternehmen weniger im Digitalvertrieb über Computer.

Stattdessen verspricht er sich großes Umsatzpotenzial im Bereich Mobile Entertainment: „Das Mobiltelefon verändert die Situation für uns womöglich komplett. Ich sehe im Handy mehr Potenzial als im PC. Das liegt zum Teil auch daran, dass die Inhalte besser geschützt sind.“ Doch auch im physischen Geschäft wittert Lack Chancen. Vor allem die DualDisc soll die Absatzzahlen nach oben treiben. In diesem Jahr will Sony BMG fast 50 Titel im Hybrid-Format veröffentlichen.

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