Recorded & Publishing

Kowollik, Boss und Harder unter den Top-A&Rs 2005

Unter den 20 weltweit erfolgreichsten A&R-Managern des Jahres befinden sich auch drei Deutsche. Zu diesem Ergebnis führt eine Auswertung von Charts der 25 weltweit wichtigsten Märkte.

Unter den 20 weltweit erfolgreichsten A&R-Managern des Jahres befinden sich auch drei Deutsche. Zu diesem Ergebnis führt eine Auswertung von Charts der 25 weltweit wichtigsten Märkte. Die drei A&Rs, deren Signings die stärkste Dominanz in den internationalen Hitlisten erringen konnten, sind laut der Auszählung des Branchendienstes HitQuarter Mark Williams, der bei Interscope u.a. für die aktuellen Produktionen von Gwen Stefani und Queens Of The Stone Age verantwortlich war, Riggs Morales, Marc Labelle & Marshall Mathers (Eminem) von Shady Records für ihre Erfolge mit 50 Cent und schließlich Robert Stevenson, der sich bei Island Def Jam mit der Arbeit an The Killers, Fall Out Boy und Thrice rühmen kann.

Bester Deutscher ist Thomas Kowollik an Position 14. Er nahm die Band Juli für Universal Music Domestic unter Vertrag und machte sich im Laufe des Jahres 2005 mit Bridge Music Publishing selbstständig. Wolfgang Boss von Mach 1 landete als einer der Macher des Crazy Frog auf Rang 16 der internationalen A&R-Bestenliste. Siebzehnter ist Stefan Harder, der vor seinem Wechsel zu Warner Music u.a. für Schnappi und Hot Banditoz bei Universal verantwortlich zeichnete. Sein Erfolg mit Banaroo hievte Mario Papitto von Die Musikfirma auf Platz 29, knapp vor Branchenurgestein Heinz Canibol (105 Music), der sich für seinen 20. Platz bei Annett Louisan bedanken kann.

Des Weiteren unter den Top 100: Joachim Braun (Platz 38, Silbermond), Christof Ellinghaus (40, Wir sind Helden), der frühere A&R-Chef von Universal Austria, Chris Gelbmann (42, Christina Stürmer), Axel Erler (60, Ich + Ich), der zuletzt beim derzeit nicht aktiven Cheyenne-Label beschäftigte Joe Chialo (61, Nu Pagadi), Jörg Koshorst (62, Tokio Hotel), Andreas Pohle (81, US5), Stefan Raab (83, Max Mutzke), Björn Teske (89, Yvonne Catterfeld, Gracia), das Koch-Team Esther Dagn und Franz Selb (93, Semino Rossi) sowie die Superstar-Macher Stefan Dabruck, Frank Klein & Peter Aleksander (95, Global Deejays) und George Glueck (99, Sarah Connor).

Im innereuropäischen Vergleich steht Kowollik auf Rang vier, Boss auf Platz sechs, Harder an siebter Stelle, und Papitto und Canibol kommen auf die Positionen neun bzw. zehn.