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Jobs legt Apples Downloadzahlen offen

Apple-Chef Steve Jobs widerspricht Meldungen, denen zufolge der erste Boom bei Downloadverkäufen bereits vorbei sei und das digitale Wachstum abflaue. Im Gegenteil: Der Absatz im iTunes Music Store stieg in den letzten sechs Monaten um über 60 Prozent.

Apple-Chef Steve Jobs widerspricht Meldungen, denen zufolge der erste Boom bei Downloadverkäufen bereits vorbei sei und das digitale Wachstum abflaue. Im Gegenteil: Der Absatz im iTunes Music Store stieg in den letzten sechs Monaten um über 60 Prozent. Dieses Detail verriet Jobs am Rande der Produktpräsentationen um iPod Photo und U2-iPod. „Wir wissen zwar nicht, woher die Ansicht kommt, dass das Online-Musikgeschäft zurückgeht, aber an uns kann es nicht liegen“, sagte Jobs und legte gleichzeitig die Verkaufszahlen der letzten Monate offen. „Normalerweise machen wir das nicht. Wir halten solche Daten lieber geheim“, erklärte der Apple-Chef den Umstand, dass es diese Informationen nicht schon früher gab.

iTunes-Verkaufszahlen von Mai bis Oktober 2004

“ Mai – 10.830.537

“ Juni – 12.331.133

“ Juli – 15.103.099

“ August – 15.665.890

“ September – 16.229.955

“ Oktober – ca. 17.800.000

Im Mai verkaufte der iTunes Music Store 10.830.537 Songs. Seither stieg die Zahl der Verkäufe in jedem Folgemonat. Im Juni waren es bereits 12.331.133 Titel (plus 13,9 Prozent zum Vormonat), im Juli 15.103.099 (plus 22,5 Prozent), im August 15.665.890 (plus 3,7 Prozent) und im September 16.229.955 (plus 3,6 Prozent). Für den Oktober rechnet Apple mit rund 17,8 Mio. Verkäufen. Damit wäre die Absatzzahl innerhalb eines halben Jahres um fast 65 Prozent gestiegen. „Ich weiß ja nicht, was unsere Mitbewerber so machen, aber wir sehen in diesen Zahlen ein ernst zu nehmendes Wachstum. Und wir gehen davon aus, dass sich das so fortsetzt“, zeigte sich Jobs zuversichtlich. Nicht zuletzt die neun neuen europäischen Filialen des iTunes Store und die für November angekündigte kanadische Dependance sollen ihren Beitrag dazu leisten.

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