Die Ausweitung des iTunes Music Store in Europa hat die irische Musikbranche nicht zufrieden gestellt. Denn Irland ist nach der EU-Expansion nun das einzige Land innerhalb der Euro-Zone, das weiterhin ohne den Download-Shop von Apple auskommen muss. Angeblich konnten sich die Urheberrechtsgesellschaften nicht rechtzeitig mit dem Computer-Hersteller einigen. Laut verschiedenen irischen und britischen Medienberichten hatte Apple eigentlich geplant, seinen iTunes Store am 26. Oktober in der gesamten Euro-Zone zu eröffnen. Davon ging laut „MacWorld“ auch die irische Urheberrechtsgesellschaft Phonographic Performance Ireland (PPI) aus. Doch die Schwestergesellschaft Irish Music Rights Organization (IMRO) sträubt sich noch. Bislang konnte man sich nicht über die Konditionen einigen und verhandelt noch mit Apple, heißt es. Apple kommentierte die Medienberichte nicht und verwies darauf, dass man im November die nächste iTunes-Filiale in Kanada eröffnen werde.
Iren fühlen sich von Apple ausgetuned
Die Ausweitung des iTunes Music Store in Europa hat die irische Musikbranche nicht zufrieden gestellt. Denn Irland ist das einzige Land in der Euro-Zone, das noch immer ohne den Download-Shop von Apple auskommen muss.





