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HP glaubt weiter an den iPod

Der Computerkonzern Hewlett-Packard hat sein Interesse an der Lizenzproduktion des iPod nicht verloren. Nachdem es zwischenzeitlich mit dem Abgang von Carly Fiorina als CEO so aussah, als verkümmere das iPod-Experiment zu einer Episode, will das angeschlagene Unternehmen in den kommenden Wochen seine Produktlinie auf Vordermann bringen.

Der Computerkonzern Hewlett-Packard hat sein Interesse an der Lizenzproduktion des iPod nicht verloren. Nachdem es zwischenzeitlich mit dem Abgang von Carly Fiorina als CEO so aussah, als verkümmere das iPod-Experiment zu einer erfolglosen Episode unter der geschassten Firmenchefin, will das angeschlagene Unternehmen nun bereits in den kommenden Wochen seine Produktlinie auf Vordermann bringen. Sioban O’Connor, Vice President Consumer and Brand Marketing bei HP, erklärte, man wolle ein ähnliches Produktportfolio wie Apple anbieten.

HP hatte im August 2004 begonnen, iPods mit 20 und 40 GB Speicher zu verkaufen. Apple modifizierte seither seine Produktreihe stark und senkte zum Teil die Preise, doch HP reagierte nicht auf die Modellpflege. Dies veranlasste Analysten zur Befürchtung, dass der Marktanteil von HP im Digitalplayergeschäft von zuletzt sieben auf nur noch zwei Prozent sinken könnte. O’Connor sagte jedoch, man sei mit den Verkaufszahlen zufrieden: „Wir sind erfreut über den Marktanteil, den wir seit dem Start unseres Angebot erreicht haben. Die Nachfrage nach unseren iPods war unglaublich“, so die Marketingleiterin.

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