Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy versucht sich mit einem Vorstoß zur Besteuerung von Onlinewerbung – einer sogenannten „Google-Steuer“ – erneut als ein Verfechter der Interessen der Kreativen zu positionieren: Sein Ziel ist es, die Einnahmen international agierender Konzerne wie Google, Microsoft oder Yahoo vor Ort abzuschöpfen und die Steuererträge als Vergütung den Urhebern – egal ob Autoren, Musiker oder auch Filmschaffende – zukommen zu lassen. Im Gegenzug sollen Mehrwertsteuerermäßigungen beim Verkauf von Musik, Filmen oder Büchern möglich sein. Außerdem scheint es in Frankreich denkbar, Jugendlichen legale Onlineangebote von Musik durch staatlich subventionierte Rabatte schmackhaft zu machen:
Google-Steuer soll Kreativen zu Gute kommen
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wagt einen Vorstoß zur Besteuerung von Onlinewerbung – einer sogenannten Google-Steuer. Sein Ziel ist es, Einnahmen internationaler Konzerne vor Ort abzuschöpfen und Urhebern zukommen zu lassen. Das klingt nicht nur, als hätten Vertreter der Kreativwirtschaft an diesem Plan mitgearbeitet, das ist sogar so.





