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GoFish sucht Downloadschnäppchen

Die Zahl der kommerziellen Downloadangebote wächst weiter. In einzelnen Märkten sind so viele Dienste verfügbar, dass Konsumenten bisweilen den Überblick verlieren. Diesen Umstand will sich die Downloadsuchmaschine GoFish zu Nutze machen.

Die Zahl der kommerziellen Downloadangebote wächst weiter. In einzelnen Märkten sind bereits so viele digitale Mediendienste verfügbar, dass Konsumenten bisweilen den Überblick verlieren. Diesen Umstand will sich die Download-Suchmaschine GoFish.com zu Nutze machen.

Das Start-Up-Unternehmen durchsucht die Websites von Anbietern, die ihre Inhalte listen lassen, nach physischen Einkaufsmöglichkeiten, Trackdownloads, Klingeltönen, Games, Videos oder Audiobüchern. Dabei durchforstet GoFish die Lagerbestände von Onlinehändlern wie Amazon oder Buy.com und Downloadanbietern wie Napster, iTunes oder Streamwaves – und findet so auch die jeweils günstigsten Titel. Die Shopping-Hilfe ist derzeit nur in einer Beta-Version am Netz und kann nach eigenen Angaben bereits jetzt über zwölf Mio. Mediafiles ausfindig machen. Die Trefferliste verlinkt direkt zum Verkaufsangebot der jeweiligen Seite. Jeden Kauf, der dadurch zustande kommt, lässt sich GoFish mit neun bis 15 Prozent Kommission vergolden. Wie viele Onlinehändler sich angesichts der ohnehin hauchdünnen Margen im Downloadgeschäft auf diese Art des Kundenfangs einlassen, ist derzeit nicht abzusehen. Firmengründer Michael Downing will seine Suchmaschine nicht allzu lange selbst betreiben, sondern plant eine Kooperation mit einem namhaften Suchdienst.