Mit einem Plus von 1,14 Prozent schloss die GEMA ihr 68. Geschäftsjahr ab. Die Summe aller Erträge belief sich bei der Urheberrechtsgesellschaft im Jahr 2001 auf 810,537 Millionen Euro – 9,117 Millionen Euro mehr als 2000. Gleichzeitig konnte die GEMA ihren Kostensatz zum dritten Mal in Folge auf nun 14,5 Prozent senken: Die Aufwendungen beliefen sich somit auf 117,916 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine Verteilungssumme von 692,621 Millionen Euro. Das sind die Eckdaten aus dem Geschäftsbericht des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Reinhold Kreile, die im Vorfeld der Mitgliederversammlung in Berlin (25. und 26. Juni) bekannt wurden. Analog zum Einbruch des Tonträgergeschäfts sanken auch die Einnahmen aus Vervielfältigungsrechten: Hier verbuchte die GEMA 273,923 Millionen Euro – ein Minus von 3,43 Prozent. Dagegen konnte sie beim Kerngeschäft um 2,82 Prozent zulegen: Die Einkünfte aus öffentlichen Aufführungen und Wiedergaben stiegen auf 351,494 Millionen Euro. Im Rahmen der Versammlung erhalten traditionell wieder Mitglieder Ehrungen für 50 Jahre Zugehörigkeit. Diesmal zählen unter anderem die Verleger Michael Arends und Andreas Budde sowie die Komponisten Karlheinz Stockhausen, Werner Heider und Alfred Hause zu den Jubilaren.
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