Handfeste Informationen zu den Spekulationen rund um die EMI Group bleiben zwar weiterhin Mangelware, dennoch verdichten sich die Anzeichen, dass Konzerchef Eric Nicoli den Private-Equity-Investoren von Permira wohl absagen will. Dem EMI-Spitzenmanagement ist die jüngste Anfrage mit kolportierten 310 Pence pro EMI-Aktie oder 2,5 Milliarden Pfund (3,7 Milliarden Euro) erwartungsgemäß zu niedrig. Das zumindest will die Londoner „Times“ erfahren haben.
Schon kurz nach EMIs Bestätigung einer potenziellen Offerte hatten Beobachter den kolportierten Preis von 2,5 Milliarden Pfund als zu niedrig eingestuft: Wenn schon BMG Music Publishing für 1,63 Milliarden Euro unter den Hammer kam, dann müsse allein EMI Music Publishing als derzeit noch größter Musikverlag mindestens 2,2 Milliarden Euro wert sein, hieß es.
Der EMI-Aktienkurs, der in der vergangenen Woche kurzzeitig bis auf ein Jahreshoch von 314 Pence kletterte, rutschte inzwischen wieder unter die Marke von 300 Pence. Am frühen Mittag des 4. Dezember rangierte das Papier bei 293,5 Pence um gut ein Prozent über dem Schlusskurs vom 1. Dezember.





