Langsam wird es für Apple peinlich. Der Computerhersteller mit dem Ruf, besonders sichere Software auf den Markt zu bringen, muss binnen einer Woche bereits den zweiten Hack seines beliebten iTunes Music Store hinnehmen. Nur Stunden nachdem Apple das erste Leck gestopft hatte, fanden Hacker ein neues Hintertürchen, das das DRM der Downloads umgeht.
Ende letzter Woche brachten Jon Johansen („DVD Jon“) und zwei seiner Mitstreiter das Programm PyMusique in Umlauf, das das Kopierschutzsystem FairPlay, das Apple für Einkäufe im iTunes Store verwendet, außer Gefecht setzt. Nur wenige Tage später konnten die Apple-Entwickler das Problem beheben. Doch am 23. März veröffentlichten Johansen & Co. erneut einen Code im Internet, der die Funktionalität von PyMusique wiederherstellt. Den Programmierern sei es gar nicht darum gegangen, das FairPlay-DRM zu umgehen, hieß es. Vielmehr wollte man iTunes so modifizieren, dass auch Nutzer des Linux-Betriebssystems die Musiksoftware verwenden können.





