Recorded & Publishing

Downloadabos hinken weiter hinterher

Digitale Musikabos werden es noch länger schwer haben im Wettbewerb mit Individualdownloads. Neuesten Erkenntnissen der Marktforscher von Ipsos-Insight zufolge bleibt das Angebot von 99 Cents pro Song in der Gunst der zahlenden Downloader vorne. Doch im Schatten von P2P heißt das nicht viel.

Digitale Musikabos werden es noch länger schwer haben im Wettbewerb mit Individualdownloads. Neuesten Erkenntnissen der Marktforscher von Ipsos-Insight zufolge bleibt das Angebot von 99 Cents pro Song in der Gunst der zahlenden Downloader vorne. Im Rahmen ihrer regelmäßigen Konsumentenbefragungen stellten die Marktforscher amerikanische Downloader ab dem Alter von zwölf Jahren vor die Wahl: Sie sollten sich entscheiden, ob sie sich ihre Musik in einem reinen Downloadstore à la iTunes oder Musicload, über ein Abonnement wie z.B. bei Napster oder lieber über ein P2P-System besorgen wollen.

62 Prozent der Amerikaner ziehen demnach trotz aller Klagen gegen Tauschbörsennutzer die P2Ps als Quelle ihrer Musik vor. Immerhin 19 Prozent der downloadenden Bevölkerung findet A-la-carte-Angebote verlockend. Aber nur fünf Prozent entscheiden sich für Abos. Im Laufe der Befragung brachte Napster sein tragbares Abo Napster To Go auf den Markt und Ispos-Insight reagierte mit einer Differenzierung seiner Fragestellung. Das Ergebnis blieb jedoch fast unverändert: Nun wollten 17 Prozent lieber bei iTunes & Co. für Musik bezahlen, fünf Prozent entschieden sich für Napster To Go und vier Prozent für ein Abo, das die Musik an den Computer bindet.

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