Recorded & Publishing

Dossier Metal: Ein stabiler Markt wird digitaler

Der Metal-Markt gilt als beständig und zuverlässig, doch auch hier bringt die voranschreitende Digitalisierung Veränderungen mit sich. Und auch die ausbleibenden Newcomer, die das Potenzial haben, große Festivals zu füllen, werden für die in dem Segment tätigen Labels und Veranstalter zunehmend zu einer Herausforderung.

“Das Metalgenre im weitesten Sinne zeigt ungebrochene Stärke – auch im laufenden Jahr waren schon viele starke Album-Performances zu beobachten“, sagt Mathias Blühdorn, Director International MarketingSony Music International. „Dieser Trend wird auch nächstes Jahr anhalten, sich womöglich sogar noch verstärken. Es gibt kaum verlässlichere Albumumsätze als mit relevanten Acts aus dem Genre“, so der Sony-Music-Manager im Gespräch mit MusikWoche. Die Rolle der Digitalisierung sieht Blühdorn ambivalent: „Metal ist – was das Produkt selbst betrifft, nicht die Kommunikationswege – einer der sich am langsamsten digitalisierenden Bereiche, aber perspektivisch wird es keinen Weg ohne starke Digitalkonzepte inklusive Streaming geben.“ Die Entwicklung verlaufe hier aber bedeutend langsamer als in den Repertoirebereichen Dance/Urban.

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