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David Gilmour schloss Deutschland-Tour in München ab

Vor 8000 Zuschauern auf dem Münchner Königsplatz spielte David Gilmour das vierte und letzte Konzert auf seiner aktuellen Deutschland-Tour. Veranstalter war Marek Lieberberg.

Vor 8000 Zuschauern auf dem Münchner Königsplatz spielte David Gilmour das vierte und letzte Konzert auf seiner aktuellen Deutschland-Tour.

Mit dem Open-Air auf dem Königplatz beendete der ehemalige Gitarrist und Sänger von Pink Floyd seine von Marek Lieberberg veranstalte Deutschland-Tour, die im März mit drei Konzerten in Dortmund, Frankfurt und Hamburg begonnen hatte.

Getreu der Maxime von Marek Lieberberg, dass er Konzerte von Künstlern veranstalten wolle, die bereit seien zu kreativen Abenteuern, gab sich Gilmour anders als auf den beiden vergangenen Welttourneen von Pink Floyd sehr wagemutig. So spielte er in der ersten Hälfte des knapp dreistündigen Konzerts nach zwei Klassikern aus dem Floyd-Klassiker „The Dark Side of the Moon“ sein aktuelles Album „On An Island“ vollständig. Dabei ließ Gilmour seiner sechsköpfigen Band, zu der auch der Pink-Floyd-Keyboarder Richard Wright und der Roxy-Music-Gitarrist Phil Manzenera gehörten, auch solistischen Freiraum und griff selber auch einmal zum Saxophon.

In der zweiten Hälfte spielte er Songs von Pink Floyd, die er zum Teil umarrangiert hatte. Zudem griff er auf selten live gespielte Stücke wie „Fat Old Sun“ zurück und gedachte mit den beiden von Syd Barrett geschriebenen Songs „Dark Globe“ und „Interstellar Overdrive“ dem jüngst verstorbenen Gründer von Pink Floyd.

Höhepunkt des Abends, der von einem massiven Regenschauer unterbrochen wurde, war indes eine knapp 30-minütige Version des Epos „Echoes“ vom Album „Meddle“, bei der Gilmour und Wright zu den psychedelischen Wurzeln ihrer alten Band zurückkehrten.

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