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CTS Eventim steigert Ergebnis

Mit knapp 223 Mio. Euro erreichte die CTS Eventim AG im letzten Jahr fast den Rekordwert von 2003. Beim Betriebsergebnis Ebit verbesserte sich der Live-Entertainment- und Ticketing-Konzern um mehr als sechs Mio. Euro auf 21,36 Mio. Euro.

Mit knapp 223 Mio. Euro erreichte die CTS Eventim AG im letzten Jahr fast den Rekordwert von 2003. Beim Betriebsergebnis Ebit verbesserte sich der Live-Entertainment- und Ticketing-Konzern um mehr als sechs Mio. Euro auf 21,36 Mio. Euro.

Klaus-Peter Schulenberg, der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, zeigte sich mit den Geschäftszahlen „sehr zufrieden. Damit konnten wir unsere ursprünglichen Ziele deutlich übertreffen“, so Schulenberg. Niemand in der Branche habe damit gerechnet, dass es CTS Eventim nach dem „Ausnahmejahr 2003“ gelingen würde, noch einmal „ähnlich gute Tourneen und Konzerte nach Deutschland zu holen“. Mit rund 183 Mio. lag der Umsatz im Segment Live Entertainment nur vier Prozent unter der Bestmarke von 2003, beim Ebit habe der Konzern in diesem Segment indes zulegen können. Unter anderem trugen Tourneen von Herbert Grönemeyer, Anastacia, Phil Collins, Santana, Simon & Garfunkel, Dido und Sting maßgeblich zu diesem Ergebnis bei.

Wachstumsmotor des Konzerns sei indes das Segment Ticketing, in dem die Unternehmensgruppe beim Umsatz um über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 42 Mio. Euro zulegte, beim Ergebnis sogar um 138 Prozent auf 9,2 Mio. Euro. Dabei nimmt der Kartenverkauf übers Internet kontinuierlich zu. „Im Geschäftsjahr 2003 haben wir 1,5 Mio. Tickets über das World Wide Web verkauft, 2004 waren es bereits 2,3 Mio.“, erläutert der Konzernchef. Bis Ende 2006 rechnet CTS bereits mit einem Online-Anteil des Ticketverkaufs von 50 Prozent. „Da wir bei diesem Vertriebskanal eine hervorragende Rendite erwirtschaften, konnten wir auch das Ergebnis so deutlich steigern. Keine Frage: Dem Internet gehört die Zukunft“, betont Schulenberg.

Vorantreiben will CTS Eventim die Internationalisierung des Konzerns: „Unser nächstes großes Ziel ist die weitere Expansion in europäische Nachbarländer. Wir sind sehr gut vertreten in Benelux, Österreich und Osteuropa. Jetzt wollen wir durch Akquisitionen in der Schweiz, Italien und Spanien unser Netzwerk vergrößern. Ich bin sehr optimistisch, dass uns dies im Jahr 2005 gelingt“, bekräftigt Klaus-Peter Schulenberg.