In den aktuellen Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts geht Michael Bublé mit seinem 2011 erstmals veröffentlichten „Christmas“-Album von Rang acht aus an die Tabellenspitze. Sido verbessert sich mit „Paul“ von sechs auf zwei.
Rapper OG Keemo ist höchster Neueinsteiger der Woche: Sein Album „Neptun“ landet auf Anhieb auf Podestplatz drei. „Da Capo, Udo Jürgens – Stationen einer Weltkarriere“, die Nummer eins der Vorwoche, rangiert nun auf Position vier, während Taylor Swift mit „Midnights“ von elf auf fünf klettert.
Sarah Connors Weihnachtslongplayer „Not So Silent Night“ rutscht von vier auf sechs. Rammsteins „Zeit“, das souveräne Siegeralbum der Offiziellen Deutschen Jahrescharts 2022, macht fünf Plätze gut und rangiert nun auf Platz sieben. Santiano klettern mit „Die Sehnsucht ist mein Steuermann – Das Beste aus 10 Jahren“ von zehn auf acht.
Helene Fischer kehrt mit zwei Alben gleichzeitig in die Top 10 zurück: „Weihnachten“ steigt von Position 31 der Vorwoche auf neun, „Rausch“ von 14 auf zehn.
Zwei Neueinsteiger finden sich noch im oberen Drittel der Charts ein: die Krawallbrüder rocken sich mit dem Konzertmitschnitt „25 Jahre Live“ direkt auf Rang 13, und an 26. Stelle taucht „The Christmas Song“ vom unvergessenen Crooner Nat King Cole auf.
Die Vertriebsrangliste zur deutschen Longplayhitliste beherrscht Universal Music anhand eines Marktanteils von 55,3 Prozent deutlich. Sony Music (22,1 Prozent) belegt den zweiten Rang, Warner Music (12,9 Prozent) ist die Nummer drei. Auf dem vierten Platz folgen nicht eindeutig zuzuordnende Titel, die GfK Entertainment als „Independent/Unknown“ aufführt (3,6 Prozent). Für Believe/GoodToGo auf dem fünften Rang stehen 3,5 Prozent zu Buche.
In den Top 100 Singles zählen die Chartsermittler:innen von GfK Entertainment aus Baden-Baden nicht weniger als 78 Weihnachtslieder und damit eine Steigerung des Rekords aus dem Vorjahr von 71 Weihnachtstiteln. Auf den ersten 21 Plätzen tummeln sich ausschließlich Songs zum Fest in der Auswertung der Erhebungswoche vom 23. bis 29. Dezember 2022.
Wham! rücken mit „Last Christmas“ von Rang zwei aus auf die Pole Position vor und tauschen den Platz mit Mariah Careys „All I Want For Christmas Is You“. Auf Rang drei stehen bleibt „Merry Christmas Everyone“ von Shakin‘ Stevens, und ebenfalls unverändert die Plätze vier und fünf halten Chris Reas „Driving Home For Christmas“ und Brenda Lees „Rockin‘ Around The Christmas Tree“.
Der erste Nicht-Weihnachtssong ist an 22. Stelle die ehemalige Nummer eins „Zukunft Pink“ von Peter Fox feat. Inéz.
Auch alle elf Neuzugänge sind Weihnachtslieder, die sich allerdings im unteren Bereich der Hitliste einordnen. Höchster erstmals gelisteter Track ist „Weihnachtsbäckerei“ von Nimo auf Rang 72, gefolgt von „The Christmas Waltz“, gesungen von Frank Sinatra (73).
Per Wochenanteil von 47,2 Prozent hat Universal Music auch die Oberhand in der Distributorenrangliste bei den Singles. Sony Music (27,1 Prozent) verweist Warner Music (22,2 Prozent) auf den dritten Rang. Mit weitem Abstand auf Rang vier folgt Believe/GoodToGo (0,7 Prozent).
Bei den Compilations hält die Regentschaft von „Bravo – The Hits 2022“ an. „Die ultimative Chart Show – Die erfolgreichsten Hits 2022“ rangiert ebenfalls wie gehabt an zweiter Position. Die „Après Ski-Hits 2022“ rücken von Rang vier auf drei vor.
Höchster Neuzugang ist hier auf Rang 20 selbstredend ein Weihnachtstitel: „A Christmas Gift For You From Phil Spector“.
Universal Music ist in der Vertriebsrangliste im Segment „Compilations“ mittels eines Wochenanteils von 69,3 Prozent der Konkurrenz meilenweit enteilt. Sony Music hat mit 23,7 Prozent den zweiten Platz inne. Warner Music ist Dritter (4,2 Prozent) vor Kontor/Edel (1,2 Prozent) sowie Pavement Records (1,0 Prozent).





