Nomen est omen: „Heut ist ein guter Tag“ heißt das neue Album der Donots, mit dem sich die Band nach 29 Karrierejahren und bisher schon fünf Alben in den Top 10 zum ersten Mal das Longplay-Zepter der Offiziellen Deutschen Charts schnappt.
Donots-Sänger Ingo Knollmann äußert sich entsprechend euphorisch: „Es ist ein irres Gefühl, dass wir mit unserem DIY-Ansatz heute an der Pole Position stehen. Und klar: Chartplatzierungen waren nie der Grund, weshalb wir fünf zusammen Musik machen, und am Ende eigentlich völlig egal. Aber ey, fuck it: Für den heutigen Tag, alle Bescheidenheit beiseite, ist’s uns einmal nicht egal. Ihr alle da draußen habt uns auf dieses Treppchen gehoben und WIR HABEN VERDAMMT NOCHMAL EIN NUMMER EINS ALBUM!!! WHOOOOHOOOOOOOOOOO!!“
Über das bandeigene Label Solitary Man Records veröffentlicht, markiere der Platz-1-Einstieg des neuen Longplayers einen weiteren Höhepunkt „der zuletzt spektakulären Entwicklung“ der Donots. Gerade erst feierten demnach 13.000 Menschen das Heimspiel der Ibbenbürener Band in der zweifach ausverkauften Halle Münsterland, und auch für die bevorstehende Tour zum Album zeichnen sich demnach Zuschauer-Rekorde ab – so ist beispielsweise das am 27. April stattfindende Köln-Gastspiel aufgrund der hohen Nachfrage bereits vom E-Werk ins Palladium verlegt, die Konzerte in München und Karlsruhe sind bereits ausverkauft.
Tessa Reimann (Management/Label), kommentiert: „Das ganze Team freut sich riesig über all die sensationellen Ergebnisse. Es ist wunderschön, gemeinsam zu erleben, dass die langjährige liebevolle Arbeit vor und hinter den Kulissen nun zu solch tollen Highlights führt. Großer Dank gebührt dabei vor allem dem Produktionsteam des Albums, aber auch unserem Vertrieb Warner Music, den Merchcowboys sowie unserer Konzertagentur KKT sowie unseren Promotion-Partnern Another Dimension und Fleet Union.“
Gitarrist, Manager und Solitary-Man-Geschäftsführer Alex Siedenbiedel ergänzt: „Das Schönste ist, dass wir tagtäglich mit Freund:innen an unseren Projekten arbeiten dürfen, ohne je ‚Good Cop, Bad Cop‘ spielen zu müssen. So schlicht wie es klingt: Es macht einfach jeden Tag Spaß. Mehr könnte ich mir für uns als Band und als Label nicht wünschen.“
Nur die Donots vorlassen muss aktuell Joel Brandenstein, dessen neues Album „Schwarz & bunt“ auf Platz zwei der Top 100 Longplay debütiert. Die Ärzte gelangen mittels einer Vinyl-Sonderauflage ihres Albumklassikers „Le Frisur“ von anno 1996 als Wiedereinsteiger auf den dritten Rang.
Prinz Pi rappt sich mit seinem neuen Album „ADHS“ von null auf vier, und an fünfter Stelle debütiert „Endlich tut es wieder weh“ von Elif.
Roland Kaiser verbessert sich mit „Perspektiven“ um vier Stellen gegenüber der Vorwoche und ist jetzt Sechster, während Kerstin Otts „Best Ott“ die Nummer sieben bleibt. Jürgen Drews rückt mit „Geil war’s… Danke Jürgen!“ um einen Rang rauf auf acht.
Die Metal-Fraktion in den Top 10 bilden die Neueinsteiger Xandria (auf Platz neun mit „The Wonders Still Awaiting“) sowie Memoriam, deren „Rise To Power“ die Band aus dem englischen Birmingham auf den zehnten Rang führt.
Top-20-Einstände geben US-Star Shania Twain (auf Rang 13 mit „Queen Of Me“) sowie das Jazz-Duo Nils Wülker & Arne Jansen, dessen Werk „Closer“ an 15. Stelle ins Geschehen eingreift.
Der „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207 bleibt on top in den Top 100 Singles und schwebt dabei laut GfK Entertainment „mit großem Abstand“ über der Konkurrenz.
Auf dem Podium verschiebt sich nichts, denn Miley Cyrus verweilt mit „Flowers“ ebenso auf ihrem Vorwochenplatz zwei wie Ayliva und Mero mit ihrer Kooperation „Sie weiß“ auf Rangstufe drei.
Nina Chuba serviert „Mangos mit Chili“, und daran finden genug Musikhörer:innen Geschmack, um das Stück als höchsten Neuzugang der Woche bei den Singles auf Position vier zu hieven. Sam Smith und Kim Petras klettern mit ihrem grammygekrönten Duett „Unholy“ von sieben auf fünf.
Während die „fünfte Jahreszeit“ in ihre heiße Endphase geht, steigt dazu passend die Pavement-Records-Kopplung „Karneval der Stars 52“ in den Top 30 Compilations von Rang drei aus nach ganz oben. Feierlaune verbreiten auch die „Après Ski-Hits 2023“, die Platz zwei halten. „Bravo – The Hits 2022“ steigt derweil wieder leicht von vier auf drei. Nach Neueinsteigern sucht man hier in dieser Woche vergeblich.





