Ausgezeichnet wurden Komponisten von Originalmusik für audiovisuelle Werke in drei Kategorien: „Beste Original-Filmmusik“, „Beste Musik für einen Dokumentarfilm“ und „Beste Originalmusik für eine Dramaserie“. Gewinner in der Kategorie „Beste Original-Filmmusik“ wurden John Gürtler und Jan Miserre für „The Outrun“, ein Film von Regisseurin Nora Fingscheidt. Als Gewinnerin für „Beste Musik für einen Dokumentarfilm“ ging Katharina Nuttall für „Filmen om Siw (My life as Siw)“, Regie: Stina Gardell) nach Haus. Gewinner für „Beste Originalmusik für eine Dramaserie“ wurde Halfdan E. für „Reservatet“ (Regie: Per Fly).
Im Rahmen der Zeremonie wurde zudem der Gewinner einer besonderen Zusatzkategorie geehrt: Patrick Doyle erhielt den „Outstanding Contribution Award“ in Anerkennung seiner langen und herausragenden Karriere – sowohl als Filmkomponist wie auch als engagierter Fürsprecher der Gemeinschaft der Filmkomponisten. Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich interpretierte die nominierten Werke live. Auf dem Programm standen zudem Ansprachen von ACOM-Präsident Peter Legat, ECSA-Präsidentin Helienne Lindvall, dem Europa-Abgeordneten Hannes Heide sowie dem Komponisten Siegfried Friedrich (ACOM).
Die diesjährige internationale Jury, die unter den Nominierten die endgültigen Gewinner auswählte, bestand aus drei Filmkomponisten: Alberto Iglesias, Christian Kolonovits und Johan Söderqvist. Die Nominierten wurden vom FFACE-Ausschuss (Film und audiovisuelle Medien) der ECSA ausgewählt. Die nächste Verleihung der Camille Awards findet im Jahr 2028 statt.






