So soll BMG künftig aus drei Divisionen bestehen: Neben den Business Operations, wo unter Leitung von Rolf Gilbert, Vice President Legal & Business Affairs, die administrativen Aufgaben gebündelt sind, gibt es die Commercial Division und die Music Division. Letzterer werden BMG Berlin und Gun Records zugeschlagen. Die Music Division gliedert sich in Promotion & Music Services, geleitet von Dirk Bauer, sowie in die Bereiche National und International. Während der Verantwortliche für Internationales noch nicht feststeht, umfasst das nationale Segment vier nach Genres unterteilte Einheiten, deren Leiter direkt an den Music-Division-Chef berichten: Schlager/Volksmusik mit Elisabeth Angerer an der Spitze, Pop mit BMG Berlin und André Selleneit (zuständig für TV-unterstützte Künstlerprojekte wie „DSDS“), Rock/Alternative – hierfür zeichnet Gun-Geschäftsführer Wolfgang Funk verantwortlich – und Urban, voraussichtlich unter Leitung von Jan Mehlhose.
Bis zur Ernennung eines Chefs für die Music Division wird Steinkamp zusätzlich zu seinen Aufgaben als President International BMG und President BMG GSA diese Position übernehmen. In der Commercial Division bleibt bei den personellen Verantwortlichkeiten alles beim alten. Vertriebschef Paul Kölbl führt den Bereich Sales, Senior Vice President Ulrich Järkel zeichnet für Catalogue, TV-Marketing und New Business verantwortlich und Karl Generotzky übersieht Special Marketing und Family Entertainment. Alle drei berichten an Steinkamp. Über die Besetzung der noch offenen Positionen will BMG laut Regine Hofmann, VP Corporate Communications, innerhalb der nächsten Wochen entscheiden; ebenso über den Umfang des mit der Umstrukturierung verbundenen Stellenabbaus.




