BMG-Europa-Chef Thomas M. Stein erwartet für das Jahr 2002 in Deutschland und Amerika ein Gesamtminus von sieben Prozent. Sein Unternehmen werde aber trotzdem Gewinne erzielen, ist sich Rolf Schmidt-Holtz, President & CEO von BMG, sicher. Die Musikmanager berichtet in einem Artikel der „Süddeutschen Zeitung“, dass in den ersten drei Monaten in Deutschland und den USA zehn Prozent weniger CDs verkauft wurden. BMG dürfe sich nicht mehr allein auf die CD ausrichten, sondern müsse ihr Geschäftsmodell anpassen: „Wir wollen den Kunden auf jedem Weg erreichen, und wenn es mit dem Fahrrad sein muss“, erklärte Schmidt-Holtz. Dazu gehören neben Online-Verkäufen und dem Lizenzgeschäft auch die Forcierung von neuen Formaten wie der DVD-Single. Der BMG-Chef unterstreicht damit eine Forderung, die auch Joe Hugger, Leiter DVD-Department bei BMG Ariola Media, unlängst aufstellte: Auch der Online-Vertriebskanal sei immer noch eine lohnende Ergänzung. Allerdings sei Napster nicht sein Geschäft, so Stein. Dafür setzt er künftig auf mehr Lizenzgeschäfte rund um die Künstler: „Wir werden die Verwertungskette rasch verlängern.“
BMG erwartet sieben Prozent Minus
BMG-Chef Rolf Schmidt-Holtz erwartet für das Jahr 2002 in Deutschland und Amerika ein Gesamtminus von sieben Prozent. Sein Unternehmen werde aber trotzdem Gewinne erzielen, ist sich Schmidt-Holtz sicher.






