Nach dem Aus von Napster und der kann die Musikindustrie einen weiteren Erfolg in ihrem Kampf gegen illegale Musikbörsen im Internet verzeichnen. Eine im Mai von den beiden Verbänden Recording Industry Association of America (RIAA) und National Music Publishers Association (NMPA) gegen den Datentauschdienst Audiogalaxy endete mit einer außergerichtlichen Einigung zwischen Kläger und Angeklagtem. Der Vergleich sieht vor, dass der Tauschdienst in der jetzigen Form eingestellt wird. Audiogalaxy darf damit auf seiner Plattform nur noch Musikstücke bereitstellen, von denen eine ausdrückliche Zustimmung der jeweiligen Rechteinhaber zum Vetrieb im Netz vorliegt. Weiterhin muss die Online-Tauschbörse einen nicht näher genannten Betrag an die Musikindustrie als Ausgleich der entgangenen Einnahmen entrichten. RIAA-Chefin Hilary Rosen bezeichnete die Einigung als eine Warnung an andere Dienste, die ebenfalls das unautorisierte Kopieren von Musikstücken ermöglichten. Es liege in deren Verantwortung, copyright-geschützte Systeme einzurichten, so Rosen.
Audio Galaxy – Tauschdienst in jetziger Form eingestellt
Nach dem Aus von Napster und der Kapitulationserklärung von KaZaA kann die Musikindustrie einen weiteren Erfolg in ihrem Kampf gegen illegale Musikbörsen im Internet verzeichnen.





