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Apples Rabatt lässt Aktienkurs steigen

Die jüngste Preis- und Produktoffensive in der iPod-Familie hätten nichts mit dem verschärften Wettbewerb oder dem Einstieg von Musicload in den Playermarkt zu tun, betont Apple. Der Börse zumindest gefallen die Preisnachlässe.

Die jüngste Preis- und Produktoffensive bei Apples iPod-Familie hätte nichts mit dem verschärften Wettbewerb zu tun, betont das Unternehmen. Als Marktführer müsse man eben seiner Rolle gerecht werden, begründet Apple die zum Teil deutlichen Preisnachlässe bei einigen Modellen. Man wolle seinen Mitbewerbern etwas mehr „einheizen“, erklärte Apple-Vice-President Greg Joswiak.

Apples wichtigster Konkurrent im Bereich Musikdownloads ist auf dem deutschen Markt T-Online mit Musicload. Die Darmstädter wollen nun auch im Playermarkt ein Wörtchen mitreden. Dies sei jedoch nicht die Ursache für die Nachlässe, hieß es von Apple. „Wir führen diesen Markt an und so verhalten wir uns auch. Schließlich wollen wir die Nase vorn behalten.“

Zwischen dem kleinsten iPod shuffle mit 512 MB Speicher und dem größten iPod photo mit 60 GB befinden sich nun unter den inzwischen sieben verschiedenen Modellen auch ein iPod mini mit einer um 50 Prozent erhöhten Kapazität von 6 GB und ein iPod photo mit 30 GB Speicher. Die Preispalette reicht von 99 bis 449 Euro. Die Rabatte sind dabei teils bemerkenswert: Beim Spitzenmodell mit 60 GB sinkt der VK um 190 Euro.

Doch an den Margen soll das angeblich kaum etwas ändern. Analysten gehen davon aus, dass Apple seine Herstellungskosten in den letzten Monaten signifikant senken konnte. Entsprechend gut entwickelte sich auch der Aktienkurs nach Verkündung der Neuigkeiten. Das Papier stieg an der Nasdaq um 3,45 Prozent auf 88,23 Dollar.

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