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Apple verdient mit mehr iPods weniger Geld

Apple hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 5,3 Mio. iPods verkauft – mehr als je zuvor in einem Berichtszeitraum. Die Umsätze mit den Playern sanken zwar, doch Apple-Chef Steve Jobs verbuchte steigende Einnahmen aus dem iTunes Music Store und verkaufte mehr Macintosh-Computer.

Der Computerhersteller Apple hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres weitere 5,311 Mio. iPods verkauft – mehr als je zuvor in einem Berichtszeitraum. Der Absatz entspricht einem Zuwachs um 16 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal, das am 25. Dezember endete.

In den folgenden drei Monaten bis zum 26. März setzte Apple mit seinen Playern 1,014 Mrd. Dollar um, das sind allerdings 16 Prozent weniger als noch im ersten Quartal. Dies erklärt sich zum einen durch die Preissenkungen bei einigen Modellen und zum anderen durch die Einführung des Flashplayers iPod shuffle, der zwar reißenden Absatz fand, gemessen an den Festplattenmodellen aber wesentlich günstiger ist. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Jahres 2004 brach Apple jedoch wieder alle internen Rekorde: Der iPod-Absatz stieg binnen eines Jahres um 558 Prozent, der Umsatz um 284 Prozent.

„Apples Motor läuft auf vollen Touren und wir haben im Lauf des Jahres noch eine Reihe ganz unglaublicher Produkte in der Hinterhand“, gab sich CEO Steve Jobs sichtlich zufrieden, da auch der Absatz der Macintosh-Computer um 43 Prozent auf mehr als eine Mio. Geräte zulegte.

Und natürlich wächst auch das Geschäft im iTunes Music Store: Bis Weihnachten machte Apple in der Bilanzsparte Other Music Products (iTunes Store, Dienstleistungen und Zubehör rund um iTunes und iPod) 177 Mio. Dollar Umsatz, inzwischen sind es bereits 216 Mio. Dollar – ein Zuwachs von 22 Prozent in drei Monaten und ein Plus von 260 Prozent in einem Jahr.

Insgesamt machte Apple also mit seinen Musikprodukten 1,23 Mrd. Dollar Umsatz. Das ist zwar gut elf Prozent weniger als im ersten Quartal, macht aber immerhin 37,9 Prozent des gesamten Umsatzes von Apple aus. Der betrug bis zum 26. März 3,243 Mrd. Dollar – nur sieben Prozent weniger als im traditionell guten Weihnachtsquartal und 70 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Nettogewinn lag dabei bei 290 Mio. Dollar – nur fünf Mio. Dollar weniger als im ersten Quartal und 530 Prozent mehr als vor einem Jahr, als der Gewinn erst 46 Mio. Dollar betrug.

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