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Andreas Uhrlau über deutschen HipHop

Andreas Uhrlau, Head Of HipHop bei Motor Music, sieht den deutschen HipHop in der „Talsohle“.

Uhrlau sieht die Entwicklung kritisch: „Der große German HipHop-Hype der späten 90er Jahre hat tatsächlich seine Talsole erreicht. Natürlich stechen weiterhin einige Acts und Projekte aus der Masse heraus, was Charts-Performance und Abverkäufe angeht. In der Breite muss man allerdings feststellen, dass der Konsument zwar weiterhin deutsche Produktionen hört, allerdings nur noch stark selektiert kauft. Der ehemalige hohe Bedarf an manigfaltigen, lokalen HipHop- Stilen scheint gedenkt.“

Als Reaktion darauf fordert er eine „stärkere Konzentration auf neue internationale HipHop-Acts wie etwa Afu-Ra, Eve, Ruff Ryders, Jurassic 5 oder die Black Eyes Peas. Wichtig ist auch eine vermehrte Synergynutzung durch Kollaborationen von nationalen mit internationale Repertoire bei Konzerten, Remixen und bei weiteren Möglichkeiten. Die Labels werden nun ersteinmal nur ‚proven acts‘ einkaufen und beim Marketing nicht mehr so hoch in’s Risiko gehen.“