Der britische Branchenverband AIM (Association of Independent Music) veranstaltet am 9. März eine Konferenz in London, die Indie-Labels mit Geldgebern zusammenführen soll. Ziel der eintägigen Veranstaltung ist es, durch neue Finanziers die Abhängigkeit der Labels von den Strukturen der großen Musikkonzerne zu verringern.
„Für kleinere Labels bedeutet die Finanzierung durch Major-Firmen eine Schmälerung ihrer Unabhängigkeit“, erklärte Alison Wenham, Chief Executive von AIM. „Aber mittlerweile bemerken die Banken, dass sich eine Investition in kreative Bereiche auch finanziell lohnen kann.“ Ein Investor habe ihr bereits eine Finanzspritze für den Indie-Bereich in Höhe von einer Mio. Pfund (rund 1,4 Mio. Euro) zugesichert. Neben Labels, Musikverlagen und -Managern haben bereits die HSBC Bank, Barclays, Coutts Bank und Prya UK Capital ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt.





