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AI Think Tank lässt Satelliten zur MW:M steigen

Wenn vom 3. bis 5. November der Berliner Branchentreff Most Wanted: Music steigt, dockt auch der Berlin AI Think Tank an das Event an. Bereits am 3. November steht zunächst ein internes Treffen auf der Agenda, gefolgt von einer öffentlichen Community Session im CIC.

Der Berlin AI Think Tank hat es sich zur Aufgabe gemacht, Vertreter:innen aus der Musikbranche und aus der Technologiebranche sowie Personen aus Forschung, von Verwertungsgesellschaften und aus der Politik bis auf die europäische Ebene zu vernetzen. Unterm Strich geht es dabei darum zu erörtern, was Deutschland und Berlin zur Gestaltung eines wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und fairen europäischen Markts für KI-gestützte Musik beitragen.

Und so steht am 3. November 2026 ab 11.00 Uhr in den Räumlichkeiten des CIC Berlin zunächst eine interne Gesprächsrunde des Think Tanks auf der Tagesordnung. Als Speaker mit dabei sind Rechtsanwalt Marco Erler (Lausen Rechtsanwälte), Ralph Böge (Paradise Worldwide) und Steffen „Sholly“ Holly (Fraunhofer IDMT), Jay Ahern (AFEM) und Florian von Hoyer (AIxchange) leiten durch die 90-minütige Runde. Dabei soll es um aktuelle rechtliche Herausforderungen im Bereich KI-Training und Urheberrecht gehen, um den Status Quo in Hinblick auf KI-Rechtsstreitigkeiten hierzulande und den Abgleich mit KI-Klagen in den USA, aber auch um die allgemeinen Auswirkungen der KI-Entwicklung aufs Musikgeschäft, zum Beispiel in Hinblick auf aktuelle musikalische Lizenzvertragsverhandlungen und deren Problematiken bei YouTube oder den Meta-Plattformen. Auch das Thema der Erkennung KI-generierter Inhalte und deren Attribution steht auf der Agenda, ergänzt durch ein Update zum Pilotprojekt AIxchange und dessen Zusammenarbeit mit der niederländischen Verwertungsgesellschaft BumaStemra.

Im Anschluss an eine Mittagspause öffnet der Think Tank dann ab 13.30 Uhr seine Türen im CIC zu einer öffentlichen Community-Session, die den Austausch zwischen der Musik- und Technologie-Gemeinschaft erweitern und fördern und zugleich die zentralen Themen aus dem Vormittagsprogramm vorstellen soll.

„Unser übergeordnetes Ziel ist es, europäische Musik, Kultur und Werte zu schützen und zu fördern – und zugleich verantwortungsvolle KI-Innovationen zu ermöglichen“, lässt Jay Ahern als Chief Strategy Officer der Association for Electronic Music (AFEM) bereits vorab wissen, „Im Mittelpunkt stehen dabei Aspekte wie Consent, Lizenzierung, verlässliche Metadaten, Urheberschafts-Attribution und eine faire Vergütung.“